Herzlich willkommen in der Evangelischen Kirchengemeinde Kochendorf mit Plattenwald und Oedheim

© Kirchengemeinde Kochendorf

Portal Sebastianskirche

 

Wir freuen uns, dass Sie sich für unser Gemeindeleben interessieren und wünschen Ihnen viel Spaß beim „Stöbern“.

Liebe Gemeindeglieder,

aufgrund der Corona-Epidemie müssen wir bis auf weiteres alle Veranstaltungen und Gottesdienste in Kochendorf, Oedheim und Plattenwald absagen.

Wir bedauern es sehr, dass wir gerade in diesen von Unsicherheit und Sorge geprägten Tagen nicht persönlich mit Ihnen in Kontakt treten können - dennoch ist gerade dies ein Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme.

Die Pfarrämter sind für den Publikumsverkehr geschlossen, aber zur telefonischen Kontaktaufnahme oder per E-Mail bereit. Um in Kontakt zu bleiben, stellen wir hier auf der Homepage immer wieder Informationen und Impulse für eine Art "Online-Gemeindeleben" ein. So können wir zum Beispiel sonntags getrennt und doch miteinander Gottesdienst feiern. Jeden Freitag finden Sie hier eine Andacht für den kommenden Sonntag und auch einen Hinweis auf ein Angebot für Kinder.

Überall suchen Kirchenleitungen, Kirchengemeinden und einzelne Christinnen und Christen nach neuen Möglichkeiten, Ihr Bedürfnis nach Gemeinschaft mit Gott und untereinander zu leben. Die Glocken der Sebastianskirche in Kochendorf und der Christuskirche in Oedheim läuten sonntags zum Gottesdienst, aber die Türen müssen geschlossen bleiben. Besonders die Älteren und Alleinstehenden unter uns leiden unter dem Verlust von menschlichen Begegnungen.

Unter den vielen Angeboten, die im Internet und über soziale Netzwerke verbreitet werden, möchten wir Ihnen eine Idee der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ans Herz legen. Sie ist ebenso einfach wie wohltuend: Jeden Abend um 19 Uhr möchten wir Sie einladen, für sich oder in der Familie das Lied "Der Mond ist aufgegangen" zu singen, eines der schönsten Abendlieder überhaupt - idealerweise auf dem Balkon oder im Garten, sonst auch gerne für sich im Wohnzimmer. Dazu zünden wir eine Kerze an, wenn möglich gut sichtbar nach draußen. Wer kein Gesangbuch hat, wird im Internet problemlos fündig. Wer Unterstützung sucht, findet bei "youtube" professionelle musikalische Begleitung - oder man pustet mal wieder den Staub aus der gut abgelagerten alten Blockflöte. Auch das Telefon kann Menschen über kleine und große Entfernungen über die Lautsprechertaste im Singen miteinander verbinden. Auf der Seite der EKD gibt es weitere Informationen zu dieser schönen Aktion:

https://www.ekd.de/aufruf-balkonsingen-der-mond-ist-aufgegangen-54077.htm

Zudem haben wir uns direkt am 24.März dem Vorschlag der Evang. Landeskirche Württemberg angeschlossen, täglich um 19:30 Uhr die Kirchenglocken zu läuten.

Überhaupt gilt derzeit mehr denn je: Kreativität ist gefragt. Melden Sie gerne Ihre Erfahrungen und Anregungen an uns zurück. Die Pfarrämter sind telefonisch und per Mail erreichbar. Gott segne und bewahre Sie in dieser schweren Zeit.


Informationen zu kirchlichen Feiern:

Trauungen und Taufen sind nur in Notfällen erlaubt. Es gilt dabei grundsätzlich eine Obergrenze von 5 Personen. Erd- und Urnenbestattungen können unter freiem Himmel mit max. 10 Teilnehmern unter Einhaltung der Abstandsregeln von mind. 1,5 Metern stattfinden. Die Konfirmationstermine 2020 sind abgesagt, Ersatztermine stehen noch nicht fest.

 

Hier der Link zur Hausandacht für Sonntag, 29.März:

Hausandacht für Sonntag Judika, 29.03.2020

 

Für Kinder finden sich hier aktuelle Angebote:

https://i2.wp.com/www.kinderkirche-wuerttemberg.de/wp-content/uploads/2020/03/kirche-mit-kindern-digital.jpg?ssl=1


 
Hier die Andacht vom vergangenen Sonntag:

Hausandacht für Sonntag Lätare, 22.März2020

Sie sind völlig frei in der Gestaltung. Nehmen Sie die Gebete, Texte und Lieder als eine Möglichkeit zur persönlichen Andacht wahr.   

Wir wünschen Euch und Ihnen alles Gute. Bleiben oder werden Sie gesund und nehmen Sie mit uns Gesunde und Kranke, Ängstliche und Helfer*innen und alle, die jetzt mehr leisten müssen, in Ihr Gebet mit auf.


Es grüßen Sie herzlich
Ihre Pfarrerin und Ihre Pfarrer
Brigitte Strobel, Martin Odenwälder und Volker Gemmrich

Wort des Landesbischofs Dr. h. c. Frank Otfried July an die Gemeinden


Liebe Gemeinde!

In den Tagen, in denen sich der Coronavirus weiter ausbreitet, hören wir viele Botschaften und Appelle.

Worte, die uns zum Handeln auffordern, aber auch unsere Haltung prägen.

Welches Wort kann uns als Christinnen und Christen heute Orientierung geben? Mir steht eine Botschaft des Propheten Jeremia als Leitwort vor Augen: „Suchet der Stadt Bestes und betet für sie!" (Jeremia 29,7). Das heißt: Als Glaubende sind wir in diesen Tagen nicht gleichgültig angesichts dieser Bedrohung. Auch und gerade heute bejahen wir unsere Verantwortung vor Gott und den Menschen!

Für diese Haltung gibt es mutmachende Beispiele. Menschen übernehmen in diesen Tagen für andere Verantwortung und schauen nicht nur auf sich selbst. Als Gemeinschaft in der Landeskirche wollen wir uns dem anschließen:

Wir wollen gemeinsam „der Stadt Bestes suchen“. Von Gottes Zusage getragen, reagieren Christinnen und Christen auf die Herausforderungen ihrer Zeit nicht in ängstlicher Hysterie, vielmehr durch ein besonnenes und beherztes Handeln zugunsten des Wohls aller unserer Nächsten. In Verantwortung füreinander tragen wir das Unsere dazu bei, dass die Ausbreitung des Virus verlangsamt wird. So können insbesondere Ältere und Schwächere vor Ansteckung geschützt und Betroffene auch weiterhin medizinisch versorgt werden.

„Betet für sie“: Wozu wir als Christinnen und Christen jetzt besonders gerufen sind, ist das Gebet:
für erkrankte Menschen und ihre Angehörigen, für Pflegekräfte und Ärztinnen und Ärzte, deren Kraft Grenzen hat, für alle, die sich sorgen.

Beides gehört zusammen: gut überlegte Maßnahmen in Antwort auf die aktuelle Situation und das Gebet.

„Suchet der Stadt Bestes und betet für sie.“

In diesem Geiste: Gott befohlen!

Ihr
Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July

 

 

 

  • Meldungen aus der Landeskirche

  • 02.04.20 | Corona: Neue Regeln bei Bestattungen

    Das baden-württembergische Kultusministerium hat neue Bestimmungen zu Bestattungen während der Corona-Krise erlassen. Galt bislang eine starre Höchstgrenze von zehn Teilnehmern, ist die Regelung nun flexibler.

    mehr

  • 02.04.20 | Diakonie: Mehr Hilfe für sozial Schwache!

    Der Chef der württembergischen Diakonie, Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, hat Gesellschaft und Politik in der Corona-Krise zu mehr Solidarität mit sozial Schwachen aufgefordert. Hartz-IV-Empfänger würden derzeit „einfach vergessen“, kritisierte Kaufmann.

    mehr

  • 02.04.20 | Live aus Pfullingen: Gottesdienst zum Palmsonntag

    Aus der gotischen Martinskirche Pfullingen überträgt der Deutschlandfunk (DLF) am Palmsonntag, 5. April, live einen Gottesdienst. Beginn ist um 10.05 Uhr.

    mehr